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Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankung eines Schwerbehinderten

 

Auch bei an sich zulässiger Kündigung eines langjährig beschäftigten Schwerbehinderten ist die soziale Rechtfertigung der Kündigung gemäß § 1 Abs. 2 KSchG aufgrund einer einzelfallbezogenen Interessenabwägung zu beurteilen, in die etwaige Unterhaltspflichten des Arbeitnehmers als auch die Tatsache der Schwerbehinderung einzustellen sind. Diese Faktoren erhöhen das Gewicht des Bestandschutzinteresses des Arbeitnehmers. BAG 2000 -01-20 - 2 AZR 378/99